Ingenieurbüro Derflinger

Tel.: 089 / 903 81 88

Ingenieurbüro Derflinger

Unsere Kernkompetenz

Tragwerksplanung mit Nachweisen für Wärme-, Schall- und Brandschutz

Koordinator für Sicherheit und Gesundheitsschutz

Qualitative Beratung und Planung - seit 1974

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Ingenieurbüro Derflinger Ihr Experte für Tragwerksplanung aus Aschheim

Das Aufstellen von statischen Berechnungen steht seit 1974 im Mittelpunkt des Tätigkeitsfeldes des Ingenieurbüros. Zusätzlich werden die bauphysikalischen Nachweise für den Wärme- und Schallschutz einschließlich des seit Jahren in aller Munde stehenden Energiebedarfsausweises und die Nachweise für den baulichen und vorbeugenden Brandschutz erstellt.

Von Anfang an wurde Wert auf eine breite Fächerung des Leistungsangebotes gelegt, sodaß Wohnungs-, Industrie- und Gewerbebauten mit allen möglichen Baustoffen bearbeitet werden konnten.

Durch die Mitarbeit in der Forschung und in den verschiedenen Sachverständigenausschüssen:

DiBt: Sachverständigenausschuss A+B: Klebetechnik
CEB: Task Group V/3: Liquid and Gas Tightness of Concrete Structures
DIN/ DafStb: Kunststoffe im Betonbau UA Kunststoffhaltige Mörtel und Betone.

Konnten wissenschaftliche Erkenntnisse insbesondere auf den Gebieten der

  • Rissebildung des Betons
  • Planung und Ausfertigung von WU Bauwerken
  • Anwendung von Kunststoffen im Bauwesen und
  • Structural Glazing

erlangt werden.

Zahlreiche Veröffentlichungen und Vorträge belegen diese Leistungen.

Nach der technischen Bearbeitung (Tragwerksplanung und Projektleitung) einer vorwiegend in Stahl errichteten Textilfabrik in Afghanistan, einer Teppichfabrik in Libyen und zweier Zuckerfabriken in Malaysien konnten weitreichende Erfahrungen im Leichtmetallbau durch die Planung- und Überwachung von vorgehängten Fassadenelementen (z. B. Siemens München-Neuperlach, MBB München-Ottobrunn, Klinik München-Bogenhausen) gesammelt werden.

Traditionell ist der MASSIVBAU der Haupteinsatzbereich bei der Tragwerksplanung. Neben den üblichen konventionellen Hochbauten bereichert der Entwurf statisch anspruchsvoller Konstruktionen den Planungsalltag:

So konnte 1981 die Bearbeitung einer mittels pneumatischer Schalung betonierten 20 m frei gespannten Stahlbetonkuppel abgeschlossen werden.

Auch die Mitarbeit am Forschungswindkraftwerk Growian und die Tragwerksplanung zum ersten in Bayern 1989 errichteten Windkraftwerk in Preßeck erwies sich als äußerst fruchtbar.

Als eine besondere Herausforderung stellte sich der Auftrag zur Tragwerksplanung für die Überdachung der Tribüne der Sportanlage in Aschheim dar. Die durch textile Membrane gebildete geschwungene Dachfläche wird von einem räumlichen Stahltragwerk aus Rundrohren getragen.

Mit der Tragwerksplanung für die Überdachung des Eisstadions in Peißenberg (über 36m frei gespanntes Holztragwerk), der Tennis- und Squashanlage in Miesbach oder des Feststadels der Gemeinde Aschheim wurde gezeigt, dass auch im Holzbau wirtschaftliche und anspruchsvolle Lösungen zur Überbrückung großer Spannweiten möglich sind.

Nach anfänglich starkem Widerstand insbesondere von Seiten der Münchner Behörden konnte sich auch in München die Bauweise von Bauwerken im Grundwasser ohne Außenabdichtung - die „Weiße Wanne“ - etablieren. Die Kombination von wasserundurchlässigen und fugenlosen Bauwerken erweist sich als robust und wirtschaftlich.

Wir waren von Anfang an dabei:

In der Isartalstraße wurde 1990 ein Wohn- und Geschäftsgebäude mit sieben Ober- und zwei Untergeschossen, die ca. 4 m in das Grundwasser eintauchen, nach unserer Planung errichtet. Die fugenlose Bauweise garantiert die Dichtheit des Gebäudes mit nur 20 cm -25 cm dicken Stahlbetonaußenwänden ohne horizontale Fugenbänder und ohne Außenabdichtung.

Auch bei der 1998 fertiggestellten, ca. 94000 m³ Volumen umfassenden Baumaßnahme an der Ecke Gotthard-/Fürstenriederstraße wurden die vom Grundwasser umspülten Untergeschoße in WU- Beton ausgeführt. Die Dicke der Außenwände beträgt nur 25 cm.

Der Zwang nach vollkommener Dichtheit der Gebäudehülle und der Bau von Niedrig- und Null-Energiehäusern fordern noch besser durchdachte Details und verschärfte Rechenverfahren. Dazu steht neben der langjährigen Erfahrung, modernste EDV mit leistungsfähigen Programmen zur Verfügung.

Gewürdigt wurden diese Leistungen durch die Eintragung in die Liste der verantwortlichen Sachverständigen gemäß ZVEnEV für die Erstellung und Prüfung von Nachweisen des baulichen und energiesparenden Wärmeschutzes bei der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau.

Seit der Zertifizierung zum Koordinator für Sicherheit- und Gesundheitsschutz im November 1998 werden auch diese Leistungen übernommen.

Der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator hat das Ineinandergreifen aller am Bau Beteiligten von der Planung bis zur Fertigstellung eines Bauvorhabens hinsichtlich der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes zu gestalten.

Bis Ende 2009 wurden insgesamt 200 Baumaßnahmen in sicherheitstechnischer Hinsicht begleitet.